HHU StartPhilosophische FakultätLiteraturübersetzenStartseite LÜAktuellesStaging Worl(d)s, Embodiments: Performance and Translation

Bürgeruniversität

Einladung zur digitalen Vortragsreihe „Staging Worl(d)s, Embodiments: Performance and Translation.“

Theater und literarisches Übersetzen sind sowohl kreative als auch re-kreative Praxen, um mit dem Übersetzer und Übersetzungswissenschaftler David Johnston zu sprechen. Als solche können sie produktiv miteinander in Bezug gesetzt werden. Im Rahmen des Seminars „Staging Worl(d)s, Embodiments: Performance and Translation“ werden in dieser digitalen Vortragsreihe Fragen der Performativität, der Translation und des sprachlichen, medialen und kulturellen Transfers gemeinsam erörtert, und zwar sowohl aus (berufs)praktischen als auch aus theoretischen Perspektiven. Ein wiederkehrender Bezugstext bei der Erörterung dieser Fragen ist J. M. Coetzees Life and Times of Michael K.
 

Die Vorträge erfolgen live über eine digitale Plattform. Eine Einladung erhalten die Teilnehmenden über die gemeinsame Kursplattform ILIAS oder alternativ per E-Mail. Sie werden durch das Format Bürgeruniversität in der Lehre der HHU ermöglicht und sind allen Interessierten nach vorheriger Anmeldung zugänglich. Die Seminarsprachen sind Englisch und Deutsch.

Externe Interessierte sind herzlich zu den Gastvorträgen oder sogar zu einer aktiven Teilnahme am gesamten Seminar eingeladen. Bitte melden Sie sich bei an bei:

Kathrin Hettrich
Wissenschaftliche Hilfskraft, B. A.
kathrin.hettrich(at)hhu.de
 

Die Vorträge

29.04.2020, 12:30  David Maß
Vom Skript zur Übertitelung: Übersetzungsdienstleistungen in performativen Kontexten

13.05.2020, 12:30  Jan Wilm  
Thoughts on J. M. Coetzee – Found on Old Hard Disks

03.06.2020, 12:30  David Johnston (University of Belfast)
Translating the Dead for the Living Stage: Solidarity and the Afterlife

 

Unsere Gastvortragenden:

David Maß hat das Glück gehabt seine Leidenschaft zum Beruf machen zu können und widmet sich seit fast 20 Jahren der Professionalisierung von Übertiteln für die darstellenden Künste. Bei Panthea verfolgt er zusammen mit seiner Partnerin Anna Kasten das Ziel, Aufführungen zugänglich zu machen für Menschen mit Sprachbarrieren oder auch Behinderungen. Wichtig sind ihnen dabei vor allem Qualität, Innovation und Menschlichkeit. Mehr Infos über die konkreten Aktivitäten kann man unter www.panthea.com finden.

Jan Wilm ist Schriftsteller und Übersetzer, unter anderem der Werke von Maggie Nelson. Er studierte Anglistik und Amerikanistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, wo er mit einer Arbeit über J. M. Coetzee promovierte. Seine Essays und Literaturkritiken erscheinen in der Neuen Zürcher Zeitung, der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Los Angeles Review of Books und dem Times Literary Supplement. 2016 erschien von ihm das Buch The Slow Philosophy of J. M. Coetzee, 2019 sein Roman Winterjahrbuch

David Johnston ist Professor für Übersetzung am Zentrum für Übersetzen und Dolmetschen an der Queen’s University Belfast. Er hat umfassend über die Beziehung zwischen Theorie, Praxis und Ethik im Übersetzungsprozess publiziert und seine Arbeit in Vorträgen in fünfundzwanzig Ländern vorgestellt. Als Bühnenübersetzer wurde er mehrfach ausgezeichnet. Die Zeitschrift Comedia Performance beschreibt ihn für seine Übersetzungen des spanischen Theaters des Goldenen Zeitalters als „innovativsten Übersetzer des einundzwanzigsten Jahrhunderts“. Er ist gewähltes Mitglied der Academia Europaea.

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