HHU StartPhilosophische FakultätLiteraturübersetzenProjekte und VeranstaltungenÜbersetzungsprojekt "Blick in die Zukunft - Gegen das Vergessen" in Kooperation mit stimmen afrikas e.V.

„Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen: Kurzgeschichten aus afrikanischen Kontexten“

Übersetzungsprojekt des Masterstudiengangs Literaturübersetzen in Kooperation mit stimmen afrikas e.V

Die Autor_innen von links oben nach rechts unten: Sinzo Aanza (© Rainer Wolfsberger), Olúmìdé Pópóọlá (© Naomi Woddis), Jennifer N. Makumbi (© Danny Moran), Jo Güstin Wamal (© Hugo Comte), Karen Jennings (© privat), Nafissatou Dia Diouf (© privat).

Literatur und Literaturübersetzungen bieten die Möglichkeit, komplexe und differenzierte Bilder anderer Länder und Kulturen zu zeichnen. Obwohl sich afrikanische Literatur in Deutschland immer größerer Beliebtheit erfreut, stehen vergleichsweise wenige Autor_innen im Lichte der öffentlichen Wahrnehmung, während ein Großteil der Vielfalt der Literatur Afrikas und der afrikanischen Diaspora deutschsprachigen Leser_innen verborgen bleibt.

„Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen“, ein Projekt des Studiengangs Literaturübersetzen und des „Allerweltshaus Köln - stimmen afrikas e.V.“, setzt sich zum Ziel, Autor_innen in den Fokus zu rücken, die aus dem Raster westlicher Rezeptionserwartungen fallen. Es will damit die Wahrnehmung verschiedener afrikanischer Kontexte um einige Nuancen und Facetten erweitern und nicht zuletzt die Bedeutung der Interdependenzen zwischen afrikanischen und westlichen Kulturen beleuchten. „Blick in die Zukunft – Gegen das Vergessen“ versteht sich somit als Versuch einer transkulturellen Auseinandersetzung mit Afrika in Europa. Konkret fassbar wird diese Auseinandersetzung in der Arbeit des Übersetzens.

Sechs Autor_innen aus sechs afrikanischen Ländern bzw. der Diaspora sind aktiv an dem Projekt beteiligt: die nigerianisch-deutsche Schriftstellerin Olúmìdé Pópóọlá, Jennifer Nansubuga Makumbi aus Uganda, Karen Jennings aus Südafrika, Jo Güstin Wamal aus Kamerun, Sinzo Aanza aus der Demokratischen Republik Kongo und Nafissatou Dia Diouf aus dem Senegal. Sie alle haben eine Kurzgeschichte im Gepäck, die sich mit Spuren der Vergangenheit befasst. Im Verlauf des Projekts verfassen die Autor_innen jeweils eine neue Kurzgeschichte, die den Blick in die Zukunft richtet.

Studierende des Masterstudiengangs Literaturübersetzen erarbeiten im Austausch mit den Autor_innen deutsche Übersetzungen der Geschichten, die im Frühjahr 2022 in einer dreisprachigen Anthologie in der Reihe „Düsseldorf übersetzt“ publiziert werden.

Der erste Block der Kurzgeschichten und Übersetzungen ("Gegen das Vergessen") wird im Rahmen eines von stimmen afrikas e.V. organisierten Online-Festivals in zweisprachigen Lesungen vorgestellt. Der zweite Block der Kurzgeschichten und Übersetzungen ("Blick in die Zukunft") soll in mehreren Veranstaltungen mit Autor_innen und Übersetzer_innen im Sommer und Herbst 2021 in NRW - unter anderem in Düsseldorf und Köln - präsentiert werden. Weitere Informationen folgen.

Das Projekt wird von der Kunststiftung NRW unterstützt.

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Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Neumann, PD Dr. Vera Elisabeth Gerling, Dr. Eva Ulrike Pirker

Studentische Hilfskraft im Projekt:
Lena Riebl (Masterstudiengang Literaturübersetzen mit zwei Sprachen)

Bei Rückfragen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail.

Online-Workshops im Wintersemester 20/21:

29.10.20: Jennifer Nansubuga Makumbi

12.11.20: Olúmìdé Pópóọlá

30.11.20: Jo Güstin Wamal

28.01.21: Karen Jennings

14.01.21: Nafissatou Dia Diouf

11.02.21: Sinzo Aanza

jeweils von 18.00 bis 19.30 Uhr


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